Über uns

Wir sind eine nachhaltige Imkerei mit Leidenschaft für hochwertigen Honig.

Wie alles anfing

Im Sommerurlaub 2013 in Dänemark besuchten meine Frau und ich einen Imkerstand um Honig zu kaufen. Als wir das Angebot betrachteten, kam Imker Kaj Nielsen von seinen Bienen mit einer Schubkarre voller alter Waben zum Einschmelzen. Die Ruhe, die dieser Mann ausstrahlte, während er von etlichen Bienen umflogen wurde, hat mich in diesem Moment so nachhaltig beeindruckt, dass ich wenig später den Entschluss fasste, meine Angst vor Bienen & Co. zu überwinden und mich mit den Geheimnissen der Imkerei zu beschäftigen.

Zu Weihnachten 2013 lag dann ein Gutschein für einen Imkerkurs unter dem Baum.

Bis zum Start des Kurses verschlang ich förmlich alles an Literatur über Bienenhaltung, was mir in die Finger kam. Parallel dazu entdeckte ich den Youtube-Kanal von Simon Hummel, der aus meiner Sicht ein absolutes Muss für jeden Einsteiger in die Imkerei ist.

Im März 2014 begann der Imkerkurs beim Imkerverein. Mein Imkerpate hatte eine Menge Geduld mit mir und war ein toller Lehrmeister. Ich lernte bei ihm in 6 Monaten die Grundlagen der Imkerei kennen und hatte auf einmal ein neues Hobby.

Im Juni 2014 bezog das erste eigene Bienenvolk den neuen Standort beim OGV Worfelden e.V. und beschenkte uns im Sommer mit satten 5kg Honig.

Nachhaltig imkern

Die fixe Idee, die Imkerei BIO-zertifizieren zu lassen, musste ich schnell aufgeben. Dafür stehen Anzahl der Bienenvölker, der Ertrag und Aufwand in keinem Verhätlnis zu den damit verbundenen Kosten und bürokratischen Hürden. Trotzdem orientiere ich mich stark an den Bioland- & Naturland-Richtlinien zur Bienenhaltung, da ich glaube, dass diese meinem Verständnis von Nachhaltigkeit, Tierwohl und Qualität für den Konsumenten am nächsten kommen.

Alle Bienenvölker leben in Holzbeuten statt in den leichteren Styroporkisten.

Wir "wandern" nicht. Das heisst, wir fahren die Bienenvölker nicht an andere Standorte zum Nektarsammeln oder zur Bestäubung von Plantagen oder Feldern.

Behandlungen gegen Parasiten wie die Varroamilbe erfolgen ausschliesslich mit Verdampfung organischer Säuren (Ameisensäure/Oxalsäure) statt mit Varroaziden.

Nach der letzten Honigernte im Sommer verbleiben immer mindestens 5-8kg eigener Honig als Wintervorrat im Bienenvolk.

Zusätzlicher Futterbedarf zur Überwinterung wird über invertierten Rübenzuckersirup aus Deutschland gedeckt.

Alte Brut- und Honigwaben werden eingeschmolzen, die Holzrähmchen gereinigt und mehrere Jahre wiederverwendet. Das ausgeschmolzene Wachs lasse ich bei meinem Imkereihändler zu Wachsplatten umarbeiten, die den Bienen den Start beim Wabenbau erleichtern.

Auch nutze ich einen Teil des Wachses für die Produktion von Bienenwachskerzen.

Unsere Honigprodukte bieten wir ausschliesslich in Mehrweggläsern bzw. -flaschen an und freuen uns über jedes zurückgegebene, leere Gebinde.

Lediglich die Deckeleinlagen in den Honiggläsern werden aus hygienischen Gründen nur einmal verwendet.

Zur Nachhaltigkeit zählt für mich auch, Wissen weiterzugeben und anderen Menschen die Imkerei näher zu bringen. So durfte ich in den vergangen 10 Jahren 6 Jungimkern als Imkerpate zur Seite stehen, meine Erfahrungen teilen und ihnen den Einstieg in die Imkerei ermöglichen.

Besonders freuen wir uns auch über Kita-Gruppen und Grundschulklassen, die unseren Bienenstand besuchen.